Nachhaltigkeit
Swisstainable-Hub | Good-Practice-Beispiele im Februar
Im Februar bot der Swisstainable-Hub erneut einen vielfältigen Einblick in aktuelle Nachhaltigkeitsinitiativen entlang der touristischen Wertschöpfungskette. Von klimafreundlicher Mobilität über interne Organisationsentwicklung und Sensibilisierungsprojekte bis hin zu branchenspezifischen Strategien und operativen Instrumenten, die Beiträge zeigen praxisnah, wie Nachhaltigkeit konkret umgesetzt und weiterentwickelt wird.
Target Nudging: Mit psychologischen Impulsen zur klimafreundlichen Anreise
Gemeinsam mit der Hochschule Luzern untersuchte Arosa Tourismus im Projekt «Target Nudging», wie psychologische Impulse die Wahl des Verkehrsmittels beeinflussen können. Über Social-Media-Kampagnen wurde getestet, welche sogenannten Nudges, etwa soziale Normen, besonders wirksam sind, um die Intention zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr zu steigern. Der Beitrag zeigt auf, wie datenbasierte Kommunikationsmassnahmen einen konkreten Beitrag zur Emissionsreduktion leisten können.
Green-Bag Lunch – Teaminterne Nachhaltigkeitsentwicklung bei Zug Tourismus
Mit dem «Green-Bag Lunch» hat Zug Tourismus ein internes Austauschformat etabliert, das auf dem internationalen Brown-Bag-Lunch-Modell basiert. In einem strukturierten, einstündigen Setting werden Nachhaltigkeitsthemen diskutiert, reflektiert und konkrete Massnahmen weiterentwickelt. Der Ansatz verdeutlicht, wie wichtig interne Sensibilisierung und Team-Engagement für eine langfristige Verankerung von Nachhaltigkeit sind.
Winter Park Interlaken: Wenn aus Weihnachtsbäumen Gemeinschaft entsteht
Aus rund 2'000 ausgedienten Weihnachtsbäumen entstand in Zusammenarbeit mit Partnern der «Winter Park Interlaken». Initiiert von Interlaken Tourismus, wurde damit ein temporärer Begegnungsort für Gäste und Einheimische geschaffen. Das Projekt verbindet Ressourcenschonung mit Tourismusakzeptanz und zeigt, wie kreative Wiederverwendung zur Sensibilisierung beitragen kann.
Nachhaltigkeit in der Seilbahnbranche: Wie Verband und Betriebe zusammenwirken
Im Sustainable Tourism Talk wurde am Beispiel von Seilbahnen Schweiz aufgezeigt, wie ein Branchenverband Nachhaltigkeit strukturiert vorantreiben kann. Mit einem gezielten Programm werden Mitgliedsbetriebe aktiv eingebunden und in der Umsetzung unterstützt. Ergänzend gewährte die Niesenbahn AG praxisnahe Einblicke in ihr betriebliches Engagement.
Eco-Mapping: Mit System zu mehr Nachhaltigkeit bei der Zermatt Bergbahnen AG
Die Zermatt Bergbahnen AG setzen im Geschäftsjahr 2025/26 einen klaren Fokus auf Ordnung und Sauberkeit als Bestandteil ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Mit der Methode des Eco-Mapping werden Arbeitsbereiche visuell analysiert und Verbesserungspotenziale direkt vor Ort identifiziert. Das Beispiel zeigt, wie operative Instrumente dazu beitragen können, Effizienz, Sicherheit und Ressourcenschonung systematisch zu stärken.
Mehr Informationen zum Swisstainable-Hub
Im Swisstainable-Hub werden wöchentlich neue Good-Practice-Beispiele aus der Swisstainable-Community geteilt. Sie finden Informationen zu umgesetzten Massnahmen, Nachweisen, Förderinstrumenten und weiteren Projekten im Bereich des nachhaltigen Tourismus. So können Betriebe voneinander lernen, sich inspirieren lassen und gemeinsam den Schweizer Tourismus nachhaltiger gestalten.
Hier geht es zum Swisstainable-Hub mit allen Beiträgen.
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Ana-Lena Kronig
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