Tourismuspolitik
Stimmen aus dem Sektor: Nein zur Chaos-Initiative
In rund zwei Wochen stimmt die Schweiz über die sogenannte Chaos-Initiative («Keine 10-Millionen-Schweiz») ab – eine Vorlage mit weitreichenden Folgen für unseren Sektor. Zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Schweizer Tourismus bekennen sich zu einem offenen und vernetzen Wirtschaftsstandort Schweiz.
Kareen Vaisbrot (Direktorin von GastroSuisse), Letizia Elia (Direktorin Basel Tourismus) und Christian Hürlimann (Direktor HotellerieSuisse) machen deutlich, warum ein Nein zur Chaos-Initiative für den Tourismus so entscheidend ist.
Was von den Initianten als Nachhaltigkeitsinitiative bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit ein wirtschaftspolitisches Hochrisiko-Projekt. Die Initiative verlangt die Kündigung des Freizügigkeitsabkommens und löst damit eine Kettenreaktion aus. Für den Tourismus hätte dies spürbare Konsequenzen: mehr Fachkräftemangel, mehr Unsicherheit und weniger Wettbewerbsfähigkeit. Gerade unser Sektor ist auf engagierte Mitarbeitende, internationale Vernetzung und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Deshalb engagiert sich ein breit ab-gestütztes Tourismuskomitee unter dem Dach des Schweizer Tourismus-Verbands gegen diese Vorlage.
Mir ist wichtig: Diese Abstimmung betrifft den Tourismus direkt. Darum bitte ich euch: Geht am 14. Juni abstimmen und sagt Nein zur Chaos-Initiative. Jede Stimme zählt.
Mein Team und ich danken euch herzlich für eure Unterstützung.
Philipp Niederberger
Direktor des STV
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