Tourismuspolitik

Raumplanung

Der Tourismussektor hat ein ureigenes Interesse an intakten Landschaften – sind diese doch zentrales Verkaufsargument für zahlreiche Destinationen in der Schweiz. Der Tourismus benötigt allerdings auch gute raumplanerische Rahmenbedingungen, um sich weiterentwickeln zu können, die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu meistern und die Nachhaltigkeit des Sektors zu fördern. So liegen Seil- und Bergbahnbetriebe in 90% der Fälle ausserhalb der Bauzone und zahlreiche altrechtliche Hotels werden ausserhalb der Bauzone betrieben. Auch die Zweitwohnungsgesetzgebung beeinflusst die raumplanerische Positionierung des Tourismussektors erheblich, indem sie insbesondere in alpinen Destinationen die bauliche Entwicklung und Investitionslogik direkt mitsteuert. Die Positionierung des Tourismussektors in der Raumplanung erfolgt daher in einem komplexen Spannungsfeld. Der STV setzt sich für ein gutes Gleichgewicht zwischen Schutz und Nachhaltigkeit einerseits sowie Nutzung und Wirtschaftlichkeit anderseits ein.

© Schweiz Tourismus / Hannes Heinzer

Hauptanliegen des Tourismussektors

  • Die raumplanerischen Rahmenbedingungen dürfen die Weiterentwicklung des Tourismussektors nicht verhindern.

  • Intakte Landschaften sind ein zentrales Verkaufsargument der touristischen Schweiz und müssen möglichst erhalten bleiben.

  • Die Raumplanung in der Schweiz muss einen guten Kompromiss zwischen Schutz und Nutzbarkeit garantieren.

Beiträge zum Thema

Tourismuspolitik

Stellungnahme Raumkonzept Schweiz

mehr erfahren
Tourismuspolitik

Stellungnahme zu den Änderungen der Raumplanungsverordnung

mehr erfahren
Tourismuspolitik

Änderungen Zweitwohnungsgesetz (ZWG)

mehr erfahren
Tourismuspolitik

Raumplanungsgesetz. Teilrevision. 2. Etappe

Das Raumplanungsgesetz (RPG) bildet das zentrale Steuerungsinstrument des Bundes, um den steigenden Bedarf an Wohnraum, Infrastruktur und die Entwicklung der Regionen mit dem Schutz der Landschaft und Umwelt in Einklang zu bringen. Das Parlament hat die zweite Etappe der Revision des RPG in der vergangenen Herbstsession zu Ende beraten. Kern der Vorlage ist die Trennung zwischen Baugebiet und Nicht-Baugebiet und die Stabilisierung der Gebäude im Nicht-Baugebiet. Der STV hat sich im Parlament für eine tourismusfreundliche Ausgestaltung der Revision eingesetzt.

mehr erfahren
Tourismuspolitik

Stellungnahme zur Pa. Iv. Candinas Unnötige und schädliche Beschränkungen des Zweitwohnungsgesetzes in Sachen Abbruch und Wiederaufbau von altrechtlichen Wohnungen aufheben

Die seit Inkrafttreten des Zweitwohnungsgesetzes gemachten Erfahrungen zeigen, dass dieses Gesetz und die dazu ergangene Rechtsprechung teilweise zu erheblichen Beschränkungen bei der Erneuerung von altrechtlichen Wohnungen führen. Der STV begrüsst den vorliegenden Vorentwurf zur Revision des Zweitwohnungsgesetzes gemäss dem Vorschlag der Mehrheit der UREK-N vorbehaltlos. Der Minderheitsantrag wird hingegen abgelehnt.

mehr erfahren
Samuel Huber, Leiter Politik

Samuel Huber

Newsletter

Exklusive Neuigkeiten aus dem Tourismussektor? Unsere Newsletter abonnieren!

optional
optional
optional