Tourismuspolitik
Fokus Bundeshaus | Rückschau Herbstsession 2026
Die eidgenössischen Räte haben der Fortführung des reduzierten MWST-Satzes für Beherbergungsleistungen (26.026) um weitere vier Jahre zugestimmt. Der Tourismussektor begrüsst den Entscheid: Vier Jahre verhindern eine unmittelbare Steuererhöhung ab 2028 und schaffen stabile Bedingungen bis Ende 2031. Den Erfolg für den Schweizer Tourismus schmälert, dass die beschlossene Verlängerung gegenüber den angestrebten acht Jahren einen vergleichsweise kurzen Planungshorizont bieten.

Die Herbstsession war darüber hinaus von vielen weiteren touristisch relevanten Geschäften geprägt. Der Nationalrat befasste sich mit der Motion Rieder (25.4578), die den Schenkungscharakter von Trinkgeld gesetzlich festhält und Rechtssicherheit schafft. Der STV begrüsst die Annahme der Motion ausdrücklich. Zudem widmete sich der Nationalrat dem Bundesbeschluss über die Kandidatur der Schweiz für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 (OPWS 2038). Aus touristischer Sicht bieten die OPWS 2038 in Form erhöhter internationaler Sichtbarkeit der Schweiz und der Schaffung direkter Wertschöpfung einen klaren Mehrwert. Der STV ist aus diesem Grund besonders erfreut über die Annahme des Planungsbeschlusses des Bundesrats durch den Nationalrat.
Unsere Einschätzung zu den erwähnten und weiteren Geschäften finden Sie auf unserer Sessionsseite.
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