Qualität entscheidet über den Erfolg

Wir stehen vor ständig wachsenden Herausforderungen. Rund 190 Nationen stehen im gegenseitigen Wettbewerb. Über 10'000 Destinationen sind innert Tagesfrist erreichbar. Daraus ergeben sich zwei provokative Schlussfolgerungen:

  • Wer nicht besser ist, muss kostengünstig sein.
  • Wer nicht kostengünstig ist, muss besser sein.

Qualität entsteht auf drei Ebenen:

Hardware – die Infrastruktur der Destinationen

Das Angebot der touristischen Betriebe wie Beherbergungsunternehmen, Restaurants oder Freizeitanlagen bildet die Basis. Es wird anhand von klar definierten Kriterien gemessen und verglichen – beispielsweise mit der Hotelklassifikation oder der Ferienwohnungs-Klassifikation.

Die Landschaft und was sie ausmacht

Die Besonderheiten einer Landschaft und ihre kulturelle Vielfalt bilden die natürliche Attraktion einer Region. Deshalb ist es wichtig, mittels gesetzlicher Grundlagen die bestehenden Werte zu erhalten und Raum zu schaffen für die Weiterentwicklung des Potenzials. Beispiele:

  • Lex Koller
  • Raumplanungsgesetz
  • Natur- und Heimatschutzgesetz
  • Gesetz über Naturschutzpärke und regionale Naturpärke
  • Umweltschutzgesetze

Die Tourismus-Branche ist sich ihrer Verantwortung der Umwelt stets bewusst und verabschiedete schon 2009 eine Nachhaltigkeits-Charta.

Software – die Qualität der touristischen Dienstleistung

Das Tourismusprodukt Schweiz erhält seine Prägung nicht nur durch Infrastrukturen, landschaftliche Höhepunkte oder politische Stabilität. In hohem Masse sind es die Gastfreundlichkeit – der persönliche Kontakt – und die Servicequalität – das Erlebnis. Die Qualität der Dienstleistungen gegenüber dem Kunden, der Kundin steht im Mittelpunkt und wird durch verschiedene Projekte und Labels gefördert:


Stimmt die Qualität für einen Gast nicht, wird er mit dem Anbieter nicht einig? In diesen Fällen kann er sich an den Ombudsmann wenden.