Coronavirus: Chronik mit Bezug zum Schweizer Tourismus

Dezember 2019

Dezember 2019: Erstmaliges Auftreten einer neuartigen Lungenerkrankung in der Millionenstadt Wuhan in China. Es folgte ein offizielles Statement der chinesischen Behörden zu 27 bestätigten Fällen.

Januar 2020

23. Januar 2020: Die chinesischen Behörden riegeln die Elf-Millionen-Metropole Wuhan ab. Weitere grosse Städte in China sind ebenfalls von starken Einschränkungen betroffen.

24. Januar 2020: Die chinesischen Behörden haben für Gruppenreisen ins Ausland einen sofortigen Buchungsstopp angeordnet. Reisende in China können bereits getätigte Flugbuchungen kostenfrei stornieren.

26. Januar 2020: Der Bund verschärft die Meldepflicht zum Coronavirus. Ärzte und Laboratorien müssen Fälle mit Verdacht auf eine Corona-Infektion innerhalb von zwei Stunden den Kantonen und dem Bund melden. Das BAG steht mit Tourismusveranstaltern in Kontakt, die Gruppenreisen mit Gästen aus Asien in der Schweiz organisieren.

27. Januar 2020: Mit dem Inkrafttreten der Chinesischen Anordnung zum Buchungsstopp für Gruppenreisen haben sich die Anfragen nach Stornierungen vervielfacht. Es wird mit einem Rückgang der chinesischen Gäste um 30 bis 50 Prozent gerechnet.

29. Januar 2020: Grosse Airlines wie United Airlines, British Airways und die Lufthansa Gruppe, inklusive Swiss, stellen ihre Flüge von und nach China mehr oder weniger per sofort ein. Weitere Airlines haben ihr Angebot reduziert. Die Gruppenreisen aus China sind eingestellt und Individualreisen erfolgen nur mit Zurückhaltung.

30. Januar 2020: Die WHO ruft die internationale Gesundheitsnotlage aus. Das BAG schaltet eine kostenlose Hotline auf, um Fragen zum Coronavirus aus der Bevölkerung zu beantworten.

Ende Januar 2020: In der Schweiz treten Diskriminierungen von chinesischen Gästen auf. Asiatische Touristen fühlen sich nicht willkommen.

Februar 2020

5. Februar 2020: Für zwei Schweizer Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess», das vor Yokohama in Japan vor Anker liegt, gibt es Entwarnung. Zwar werden zehn Virusfälle unter den Passagieren entdeckt, aber die Schweizer sind nicht darunter.

7. Februar 2020: In der Schweiz stehen Flugpassagiere im Fokus der Vorbeugungen gegen das Coronavirus. An den Flughäfen werden sie mit Flugblättern über die Erkrankung informiert. Wer mit Air China direkt von Peking nach Genf fliegt, muss Kontaktdaten hinterlassen.

11. Februar 2020: Die WHO gibt dem neuen Virus den offiziellen Namen COVID-19, was für «Corona Virus Desease 2019» steht.

23. Februar 2020: Wegen der Ausbreitung des Virus in Italien ist die Schweiz in erhöhter Alarm-Bereitschaft und der Bund hat zusätzliche Tests und eine verstärkte Information der Bevölkerung beschlossen. Die Tessiner Spitäler isolieren Personen mit Grippesymptomen und stellen sie notfalls unter Quarantäne.

25. Februar 2020: In der Schweiz wird erstmals ein Fall des neuartigen Coronavirus bestätigt. Als einer der ersten Grossanlässe wird der Engadin Skimarathon abgesagt.

27. Februar 2020: Das BAG lanciert die Informationskampagne «So schützen wir uns».

28. Februar 2020: Aufgrund der Ausbreitung des Virus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen werden verboten. Der Genfer Autosalon, die Basler Fasnacht, Fussball- und Eishockeymeisterschaft werden abgesagt. Für die Tourismusbranche werden erste Auswirkungen infolge von Veranstaltungs-, Konferenz- und Seminarabsagen sowie Hotelannullationen spürbar. 

28. Februar 2020: Der Bund stellt ein Programm für Betriebe in Not auf die Beine: Sie können Anträge auf Kurzarbeitsentschädigungen stellen.

März 2020

2. März 2020: Erstmals wird eine Übertragung innerhalb der Schweiz bestätigt. Der Bund verschärft seine Kampagne und erlässt weitere Hygieneregeln.

2. März 2020: Die Frühjahrssession des Parlaments beginnt, wegen des Coronavirus allerdings ohne Händeschütteln und ohne Besucherinnen und Besucher im Parlamentsgebäude.

5. März 2020: Das erste Coronavirus-Todesopfer in der Schweiz wird bestätigt. Insgesamt zählt die Schweiz 87 bestätigte Infektionen.

5. März 2020: Die Tourismusverbände unter dem Dach des STV fordern vom Bundesrat, dass stark betroffene KMU rasch und unbürokratisch unterstützt werden. Im Zentrum stehen dabei ein pragmatischer Ansatz bei der Kurzarbeit sowie die Überbrückung von Liquiditätsengpässen.

12. März 2020: Die WHO stuft die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie ein. Die Tourismusbranche rechnet mit 45 Prozent weniger Umsatz im März und April und fordert sofortige Erleichterungen bei der Kurzarbeit und Sofortmassnahmen bei Liquiditätshilfen.

12. März 2020: Der Kanton Tessin ruft den Notstand aus und schliesst alle nicht-obligatorischen Schulen. 9 Grenzübergänge zu Italien werden geschlossen. Auch Kinos, Museen, Theater, Clubs, Fitnesscenter, Skianlagen und Bäder werden geschlossen und Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen verboten. Auch in Restaurants und Hotels dürfen max. 50 Personen anwesend sein. Die Zahl der Infizierten steigt schweizweit auf 645 Fälle.

12. März 2020: Die USA verkünden einen Einreisestopp für Europäer. Davon sind alle Personen betroffen, die im Schengenraum wohnen oder sich in den letzten 14 Tagen dort aufgehalten haben.

13. März 2020: Der Bundesrat verbietet Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen. In Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten. Skigebiete müssen per sofort schliessen. An den Schulen darf bis vorerst am 4. April kein Präsenz-Unterricht stattfinden. Die Einreise aus Italien wird weiter eingeschränkt. Der Bundesrat stellt zudem bis zu 10 Milliarden Franken als Soforthilfe zur Verfügung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern.

15. März 2020: Die Kantone Basel-Landschaft, Jura, Neuenburg, Graubünden, Genf und Wallis rufen wie der Kanton Tessin den Notstand aus. Veranstaltungen mit mehr als 10-50 Personen (je nach Kanton) werden verboten.

15. März 2020: Das Parlament bricht seine Frühlingssession ab. In der Schweiz sind 2220 Fälle positiv getestet.

16. März 2020: Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Alle Läden, Restaurants, Bars, Schulen sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden geschlossen. Offen bleiben Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, Poststellen, Hotels, Kantinen, Kiosks, Bäckereien und Metzgereien. Er führt zudem ab Mitternacht Kontrollen auch an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich ein.

17. März 2020: Infolge der Corona-Krise sind das Gastgewerbe und der Tourismus mit einer existenziellen Notlage konfrontiert. Die Branche fordert wirksame Massnahmen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, Vereinfachungen bei der Kurzarbeitsentschädigung und die sofortige Einführung des Härtefall-Fonds.

17. März 2020: Die Reiseunternehmen Tui Schweiz, Kuoni und Helvetic stellen den grössten Teil der Reiseaktivitäten, einschliesslich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und den Hotelbetrieb, bis auf weiteres ein. Rückflüge von bestehenden Reisen finden weiterhin statt.               

18. März 2020: Angesichts der Krise verschiebt der Bund die Abstimmung vom 17. Mai 2020 auf den Herbst. Ein verständlicher Entscheid, der aus Sicht der Tourismusbranche trotzdem schwer wiegt, da das Votum zur schädlichen «Kündigungsinitiative» hinausgezögert wird.                                          

20. März 2020: Der Bundesrat beschliesst, Ansammlungen von mehr als fünf Personen zu verbieten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ordnungsbusse rechnen. Die bereits gesprochenen 10 Milliarden werden vom Bund mit weiteren 32 Milliarden Franken aufgestockt. Ausserdem rollt die Soforthilfe für Firmen in Not an. Kredite bis zu 500'000 Franken können ohne grossen bürokratischen Aufwand und zinsfrei bei der Hausbank bezogen werden.

20. März 2020: Es wird dringend empfohlen, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und den Kontakt mit anderen zu meiden. Einzelne Städte schliessen öffentliche Parkanlagen. Polizeipatrouillen setzen das Versammlungsverbot und das Distanzgebot vereinzelt durch.

20. März 2020: Schweiz Tourismus lanciert die landesweite Kampagne «Dream now – travel later».

24. März 2020: Etwa 15'000 Schweizerinnen und Schweizer sind im Ausland blockiert. In Zürich landet die erste vom Aussendepartement EDA gecharterte Maschine mit im Ausland gestrandeten Schweizer Reisenden an Bord. Das EDA spricht von der grössten Rückholaktion aller Zeiten.

26. März 2020: Die Ratsbüros und die Verwaltungsdelegation der Räte beschliessen eine ausserordentliche Session zur Corona-Krise in der Woche ab dem 4. Mai auf dem Berner Messegelände.

27. März 2020: Der Bundesrat hat die Fristen bei Zahlungsrückständen bei Wohn- und Geschäftsmieten von 30 auf 90 Tage verlängert. Dies für Zahlungsrückstände im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus und für Mieten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden. Weiter ruft der Bundesrat Vermieter- und Mieterschaft ausdrücklich dazu auf, sich gemeinsam um einvernehmliche Lösungen zu bemühen.

30. März 2020: Die Zahl der Todesopfer steigt schweizweit auf über 300. Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im März 2020 insgesamt 1,3 Millionen Logiernächte. Dies sind 62,3% weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

April 2020

8. April 2020: Der Bundesrat verlängert den Lockdown bis zum 26. April und für danach kündigt er langsame Lockerungen an. Über die Etappen der Lockerung entscheidet der Bundesrat am 16. April.

15. April 2020: Schweiz Tourismus führt einen digitalen «Recovery Talk» mit 1250 Teilnehmenden durch und führt das «Märkte-Indikatoren-System» ein. Dieses zeigt auf, wann in welchem Markt der richtige Zeitpunkt zur Lancierung von Marketingaktivitäten erreicht ist.

16. April 2020: Der Bundesrat beschliesst erste Lockerungen. Ab dem 27. April 2020 können Spitäler wieder sämtliche Eingriffe vornehmen. Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios sowie Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Ebenso die obligatorischen Schulen. Für die gastgewerbliche Betriebe und touristische Infrastrukturen steht noch kein Öffnungsdatum fest.

21. April 2020: Die Tourismusbranche fordert den Bundesrat in einem offenen Brief auf, einen konkreten Plan für gastgewerbliche Betriebe und touristische Infrastrukturen – wie Bergbahnen, Schifffahrt, Wellnessanlagen, etc. – zu definieren.

22. April 2020: Der Bundesrat stellt eine schrittweise Lockerung der Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus in Aussicht. Er sieht dazu keine allgemeine Maskentragpflicht vor. Die Branchen und Betriebe sind verpflichtet, die Lockerung mit Schutzkonzepten zu begleiten. SBB und Postauto künden die etappenweise Wiederaufnahme der gestrichenen Verbindungen im Bahn- und Busverkehr an.

26. Mai 2020: In Bern findet der 1. Tourismusgipfel mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und den elf grossen touristischen Branchenverbänden statt. Die Verbände erklären sich bereit, ihre Mitverantwortung für eine Öffnung der gastgewerblichen und touristischen Betriebe zu übernehmen und versichern dem Bundesrat, dafür zu sorgen, dass Betriebe nur unter Einhaltung der übergeordneten Vorschriften und Regelungen geöffnet werden.

27. April 2020: Coiffeure, Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden, Massage- und Kosmetikstudios dürfen wieder öffnen und die Einschränkungen für Spitäler werden aufgehoben.

29. April 2020: Der Bundesrat skizziert den Weg aus dem Lockdown für die Tourismusbranche. Per 11. Mai 2020, können Restaurants, Läden, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen.  Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird erhöht. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Für viele touristische Betriebe gibt es aber nach wie vor keinen konkreten Öffnungstermin.

Mai 2020

1. Mai 2020: Unter dem Dach des STV haben HotellerieSuisse, GastroSuisse, Seilbahnen Schweiz und der Verband Schweizer Tourismusmanager in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus und dem Institut Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis (HES-SO Valais-Wallis) eine weitere Umfrage publiziert. Die Konkurswahrscheinlichkeit bleibt mit 23 Prozent hoch. Es drohen Schliessungen von 3’200 Betrieben und der Verlust von über 30'000 Arbeitsplätzen.

1. Mai 2020: Hotels dürfen wieder Seminare mit Sitzungscharakter anbieten und durchführen. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt (< 1’000), solange die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Wichtig ist, dass es sich um ein Seminar (Sitzungscharakter) handelt, und nicht um eine Veranstaltung. Diese sind weiterhin verboten.

4. Mai 2020: Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse verlängert den Reisestopp wegen der Corona-Pandemie erneut. Neu ist das Reiseprogramm bis zum 31. Mai ausgesetzt. Die Pauschalreisekunden dieser Reiseveranstalter erhalten die Kosten von Buchungen wie etwa Flug und Hotel oder Kreuzfahrten automatisch zurückerstattet.

4.-6. Mai 2020: An der dreitätigen ausserordentlichen Session zur Bewältigung der Corona-Krise bewilligt das Parlament ein 57 Milliarden Franken Corona-Kreditpaket ungekürzt. Die Nachfrageförderung im Schweizer Tourismus wird mit 40 Millionen Franken, die Luftfahrtindustrie mit 1,875 Milliarden Franken unterstützt. Reisebüros und Reiseveranstaltern sollen ihren Kunden das Geld für annullierte Reisen erst ab Oktober zurückzahlen müssen.

11. Mai 2020: Die Läden, Restaurants, Märkte, Bibliotheken, Primar- und Sekundarschulen dürfen wieder öffnen. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Die Einreisebeschränkungen werden gelockert.

24. Mai 2020: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Vizepräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset empfangen die Vertreter der Tourismus-Allianz zu einem zweiten Treffen im Bundeshaus.

27. Mai 2020: Der Bundesrat beschliesst weitgehende Öffnungsschritte und das Ende der ausserordentlichen Lage. Durch die Aufhebung des Versammlungsverbots und die explizite Ermutigung der Bevölkerung, ihre Ferien in der Schweiz zu planen, schafft der Bundesrat Planungssicherheit und die Voraussetzungen, um die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismusbranche in der Sommersaison zu verringern.

Juni 2020

8. Juni 2020: Gemäss neu publizierte BFS-Zahlen verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im April 2020 insgesamt 205'000 Logiernächte. Das sind 92,4% bzw. 2,5 Mio. Logiernächte weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode.

6. Juni 2020: Das öffentliche Leben nimmt weiter Fahrt auf. Alle touristischen Betriebe können unter Einhaltung der Schutzmassnahmen öffnen. Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden und neu sind Versammlungen von maximal 30 Personen erlaubt.

15. Juni 2020: Die Schweiz öffnet ihre Grenzen: Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) hebt die geltenden Einreisebeschränkungen gegenüber allen EU/EFTA-Staaten und dem Vereinigten Königreich auf.

18. Juni 2020: 204 Parlamentarierinnen und Parlamentarier über alle Parteigrenzen hinweg haben sich zum Ende der Sommersession mit einem Aufruf an die Schweizer Bevölkerung verabschiedet, im Sommer 2020 die Schweiz zu entdecken.

19. Juni 2020: Der Bundesrat beendet die ausserordentliche Lage.

19. Juni 2020: Der Bundesrat kündigt an, dass die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus per 22. Juni 2020 weitgehend aufgehoben werden. Einzig Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen bleiben bis Ende August verboten. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen weiterhin über ein Schutzkonzept verfügen.

Juli 2020

1. Juli 2020: Der Bundesrat verlängert die Höchstbezugsdauer von Kurzarbeitsentschädigung von zwölf auf achtzehn Monate, was die Tourismusbranche begrüsst. 

1. Juli 2020: Aufgrund steigender Fallzahlen trifft der Bundesrat verschiedene Massnahmen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern (Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, Quarantänepflicht für Einreisende aus gewissen Gebieten, u.a.).