STV-Generalversammlung 2018: Aufbruch in die Zukunft

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Der Schweizer Tourismus soll vom Trab in den Galopp wechseln – dies forderte Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes STV, an seiner diesjährigen Eröffnungsrede an der Generalversammlung vom 17. August 2018 in Fribourg. Zwar stimmen die aktuellen Logiernächtezahlen optimistisch, doch gibt es immer noch eine grosse Diskrepanz zwischen den Berggebieten und den Städten. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der STV in Zusammenarbeit mit der SAB ein Thesenpapier veröffentlicht.

Der Schweizer Tourismus gewinnt wieder an Fahrt – eine erfreuliche Entwicklung. Sowohl einheimische wie auch ausländische Gäste verbringen vermehrt ihre Ferien in der Schweiz. Auch europäische Gäste, die sich vor drei Jahren aufgrund des harten Frankens zurückgezogen haben, kehren nun peu à peu wieder in die Schweiz zurück. Nicht zuletzt ist dies der Innovationskraft des Schweizer Tourismus und der vermehrten Zusammenarbeit innerhalb der Branche zu verdanken. Doch diese Entwicklung gilt es nun zu verstärken und zu verinnerlichen, wie Dominique de Buman, STV-Präsident und Nationalratspräsident, betont: «Ich wünsche dem Schweizer Tourismus, dass er vom Schritt in den Trab und sogar vom Trab in den Galopp wechseln kann. Eine verbesserte Wertschöpfung und wachsende Marktanteile werden es uns danken.»

Augenmerk weiterhin auf alpinem Tourismus

Seit drei Jahren legt der STV sein Augenmerk auf den alpinen Tourismus – und dies ist nach wie vor nötig: Die Diskrepanz zwischen Berggebieten und Städten wird nicht kleiner. So hat der STV – in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB – vor gut einem Monat «12 Thesen zur Zukunft des Tourismus in den Berggebieten» veröffentlicht. Das Papier enthält u.a. innovative Beispiele und soll als Basis für weitere Aktionen und Massnahmen dienen.

Nichts ist so stet wie der Wandel

Die Wirtschaft befindet sich im Wandel, so auch die Tourismuswirtschaft. Um den veränderten Bedürfnissen auch weiterhin gerecht zu werden, hat der Vorstand des STV diesen Frühling nach seiner jährlichen Klausur beschlossen, einen Strategieprozess einzuleiten. Im Zentrum steht dabei die Erhöhung des Mitgliedernutzens. 

Gestern fand ein erster Workshop statt; die Erkenntnisse daraus werden nun in die weiteren Arbeiten einfliessen. Ziel ist es, die Änderungen bis zur nächsten Generalversammlung zu erarbeiten, damit diese dann verabschiedet werden können.

Wille ist stärker als Kraft

Dass mit Willenskraft Grosses zu erreichen ist, hat die erfolgreiche Paralympionikin und diesjährige Gastreferentin Edith Hunkeler eindrücklich gezeigt. Mit klarem Ziel vor Augen und viel Herzblut lässt sich so manches Ziel erreichen, was sonst schier unerreichbar gewesen wäre. Packen also auch wir die aktuellen und künftigen Herausforderungen mit voller Motivation an!

 

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Unterlagen zur Generalversammlung

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