Label-Newsletter:<br>Die M-Initiativen

Der Buchstabe M ist kein neues Label, sondern das gemeinsame Vorzeichen der «M-Initiativen»: Masseneinwanderungs- sowie Mindestlohn-Initiative, welche seit einer Weile die Wirtschaft beschäftigen, so auch den Tourismus. Mit Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative werden für die Wirtschaft voraussichtlich wieder Kontingente eingeführt. Der STV wird sich dafür einsetzen, dass die Betriebe dadurch nicht behindert werden. Sei es wegen zu klein gehaltener Kontingente oder zu restriktiven Bedingungen. Insbesondere ist auch zu hoffen, dass die EU das Schengener Abkommen mit der Schweiz nicht kündigt. Sonst müssten Angehörige von Drittstaaten für die Einreise in die Schweiz ein separates Visum beantragen. Ein zusätzlicher Aufwand, den vielleicht nicht alle Reisenden – insbesondere aber nicht die Veranstalter von Pauschalreisen aus Asien, Indien oder Russland – auf sich nehmen wollen. Mit der Folge, dass die Schweiz aus der klassischen Europarundreise «hinausfallen» könnte.

Auch die Mindestlohn-Initiative löst im Vorfeld der Abstimmung vom 18. Mai Diskussionen aus. Die Befürworter haben dabei den einzelnen Arbeitnehmer im Fokus. Die Gegner, so auch der STV, richten das Augenmerk auf die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft: Hohe Mindestlöhne können gerade in der Tourismuswirtschaft Unternehmen in echte Bedrängnis bringen. Denn ein Anheben des Mindestlohnes macht fast immer auch die Anpassung des gesamten Lohngefüges «nach oben» notwendig, womit die wirtschaftliche Existenz so mancher Unternehmen nicht mehr sichergestellt wäre. Was nützt ein theoretischer Mindestlohn, wenn faktisch Arbeitsplätze verloren gehen, weil Betriebe schliessen müssen?

Schliesslich gibt es aber auch Positives zu berichten: So sind die Logiernächte in der Schweiz im 2013 um beachtliche 2,5 Prozent gestiegen. Gesamthaft belaufen sich die Logiernächte auf 35,6 Millionen, eine Steigerung von 858’000 Übernachtungen! Wir können somit guten Gewissens von einem Aufschwung sprechen. Zu dieser positiven Entwicklung haben zweifellos auch unsere Label beigetragen, die für Schweizer Qualität und damit für Vertrauen stehen.
Sind auch Sie schon «Label-ifiziert»? Es lohnt sich!

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