Positive Zeichen für den Schweizer Tourismus

Die Perspektiven für den Schweizer Tourismus haben sich am heutigen Tag stark verbessert. Die voraussichtliche Öffnung der Restaurant-Innenräume per Ende Mai 2021 ist im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Tourismussaison 2021 ein wichtiger Schritt. Ebenso begrüsst der Schweizer Tourismus-Verband die Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate sowie die Anpassungen bezüglich Reisequarantäne.

Der Bundesrat hat heute der aktuellen epidemiologischen Situation Rechnung getragen und die lang ersehnte Öffnung der Restaurant-Innenräume per Ende Mai 2021 in Aussicht gestellt. Der STV ist erfreut über diese Entscheidung. Unter Beachtung der geltenden Schutzkonzepte können nun alle Gastronomen den Betreib wieder aufnehmen – unabhängig von der Witterung oder vorhandenen Aussenräumen. Des Weiteren begrüsst der STV den Entscheid bezüglich Kurzarbeit. Um die kurzfristige Überlebensfähigkeit touristischer Betriebe zu sichern, hatten sich die Tourismusverbände bereits im Rahmen des Tourismusgipfels vom 5. Mai 2021 für eine Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate ausgesprochen. Dieser Forderung wurde zur Freude der Branche heute nachgekommen. Ausserdem beantragt der Bundesrat dem Parlament, durch eine Anpassung des Covid-19-Gesetzes die Grundlage für die Erwerbsausfallentschädigung bis Ende 2021 zu verlängern.

Quarantäne für Geimpfte fällt weg
Entscheide wurden heute auch bezüglich des grenzüberschreitenden Reisens gefällt – einem der wichtigsten Elemente, um den Tourismus wieder anzukurbeln. Erfreulich in diesem Zusammenhang: Neben genesenen sollen neu auch geimpfte Personen von der Reisequarantäne befreit werden. Zu begrüssen ist ausserdem, dass der Bundesrat nicht mehr grundsätzlich vor dem Reisen warnt, sondern lediglich empfiehlt, die aktuelle Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko zu beachten. Dies kann auch als positives Signal für den Incoming-Tourismus gewertet werden. Der Tourismussektor fordert unabhängig von den heutigen Entscheiden die rasche Einführung eines digitalen und international anerkannten Covid-Free-Nachweises, welcher das grenzüberschreitende Reisen langfristig sichern würde.

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