Bundesrat bekennt sich zur Skisaison 20/21

Der Bundesrat hat heute die neue Verordnung zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie verabschiedet. Indem er von Kapazitätsbeschränkungen für Skigebiete während der Festtage absieht, liefert er wichtige Signale zugunsten des Skitourismus. Die Tourismusbranche dankt dem Bundesrat für das Vertrauen. Sie ist bereit, ihre Verantwortung in Bezug auf die Schutzmassnahmen wahrzunehmen und trotz erschwerter Bedingungen eine erlebnisreiche Wintersaison 20/21 zu ermöglichen.

Zwar müssen Skigebiete ab dem 22. Dezember für den Betrieb eine Bewilligung beim Kanton einholen, sie dürfen für den Inlandtourismus aber weiterhin offenbleiben. Mit diesem vorläufigen Entscheid zeigt der Bundesrat, dass er sich der Bedeutung des Wintertourismus bewusst ist und sich zu einer funktionierenden Skisaison 20/21 bekennt. Die Tourismusbranche begrüsst die heutigen Entscheide zum grossen Teil. Nun kann sie sich darauf konzentrieren, die Saison unter Einhaltung der geltenden Massnahmen zu planen und den Gästen trotz der Krise positive Erlebnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bieten. Der Tourismussektor ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und seinen Teil zu einem sicheren Skitourismus beizutragen. Die Schutzkonzepte für die Seilbahnen und alle anderen touristischen Branchen wurden auf die Wintersaison hin nochmals verbessert, deren Einhaltung wird stets akribisch kontrolliert und den sich ändernden Bedingungen angepasst.

2/3-Regel nicht ideal, aber akzeptiert
Die Tourismusbranche nimmt die 2/3-Regel für alle geschlossenen Transportmittel zur Kenntnis. Die deutliche Reduktion der Passagierzahlen ist zwar nicht im Interesse der Branche, wird angesichts der epidemiologischen Lage aber akzeptiert. Wichtig erscheint in diesem Zusammenhang, die Kapazitäten möglichst wieder zu erhöhen, sobald es die die Fallzahlen zulassen. 

Tourismussektor als wichtiger Wirtschaftsmotor
Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus ist gerade in den Bergregionen enorm: Jeder fünfte Franken wird im Tourismussektor verdient, jede vierte Arbeitsstelle ist direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig. Der Wintertourismus ist in den Bergregionen systemrelevant und ein wichtiger Wirtschaftsmotor, welcher in der Saison 18/19 allein in der Hotellerie insgesamt 16,7 Millionen Logiernächte generierte. Umso wichtiger ist es, dass die Branche den Betrieb aufrechterhalten und ihre Dienstleistungen weiter anbieten kann. Nicht zuletzt auch, weil Wintersport gesund ist und in diesen schwierigen Zeiten neben dem physischen auch einen psychisch positiven Effekt auf die Menschen haben kann.  

Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:

  • Nicolo Paganini, Präsident Schweizer Tourismus-Verband, Tel. +41 (0)79 605 19 43
  • Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse, Tel. +41 (0)44 377 53 53
  • Andreas Züllig, Präsident HotellerieSuisse, Tel. +41 (0)79 236 54 58
  • Hans Wicki, Präsident Seilbahnen Schweiz, Tel. +41 (0)79 632 72 48
  • Davide Codoni, Direktor Swiss Snowsports, Tel. +41 (0)79 774 43 45
  • Janine Bunte, Präsidentin Parahotellerie Schweiz, Tel. +41 (0)79 654 03 10
  • Leonie Liesch, Präsidentin Verband Schweizer Tourismusmanager,
    Tel. +41 (0)78 742 74 87
  • Stefan Schulthess, Präsident Verband Schweizer Schifffahrtsunternehmen,
  • Tel. +41(0)79 300 20 33
  • Damian Constantin, Präsident Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren der Schweiz (RDK), Tel. +41 (0)79 664 42 62
  • Ueli Stückelberger, Direktor Verband öffentlicher Verkehr, Tel. +41 (0)79 613 77 01