Tatort Bundeshaus | Rückschau ausserordentliche Session 2020

An der dreitägigen ausserordentlichen Session zur Bewältigung der Coronakrise wurden zahlreiche Entscheide gefällt, die den Schweizer Tourismus stark betreffen. Das 57 Milliarden Franken Corona-Kreditpaket haben National- und Ständerat ungekürzt bewilligt. Die Nachfrageföderung im Schweizer Tourismus wird erfreulicherweise mit 40 Millionen Franken unterstützt. Dieser Entscheid trägt dazu bei, das Tourismusland Schweiz zu positionieren; in einem ersten Schritt für die inländischen Gäste, in einem weiteren auch wieder für die Ausländischen. Beide Räte wünschen sich eine etappenweise Rückkehr ins normale Geschäfts- und Wirtschaftsleben. Bei der schrittweisen Öffnung soll die epidemiologische Lage berücksichtigt werden und es sollen die entsprechenden Schutzkonzepte zur Anwendung kommen.

Reisebüros und Reiseveranstalter sollen ihren Kunden das Geld für annullierte Reisen erst ab Oktober 2020 zurückzahlen müssen, um eine Konkurswelle zu verhindern. Der Forderung, dass einfache Covid-19-Kredite für die gesamte Laufzeit zinsfrei vergeben werden, ist das Parlament leider nicht nachgekommen. Auch zum teilweisen Erlass der Geschäftsmiete wurde keine Einigung erzielt. Die grosse Kammer wird in der Sommersession über die abgeänderte Motion debattieren.

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