Coronavirus - Aktuell

Um die Auswirkungen des Coronavirus auf die Tourismus- und die Beherbergungsbranche zu beurteilen und konkrete Handlungsempfehlungen abzugeben, stehen die Tourismusverbände in engem und laufendem Kontakt  untereinander und auch mit den Behörden. 

Aktuelle Einreisebestimmungen

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen für die Einreise in die Schweiz besondere Bestimmungen. Mit wenigen Ausnahmen müssen alle Einreisenden aktuell ein Einreiseformular und ein negatives Testresultat vorweisen. Detaillierte Informationen dazu finden sich auf der Website des >> Bundesamts für Gesundheit

Aktuelle Meldungen

Mittwoch, 19. Januar 2021
Der Bundesrat verlängert die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die 2G- und die 2Gplus-Regel für gewisse Innenräume, die ausgeweitete Maskenpflicht innen, die 3G-Regel für Veranstaltungen draussen ab 300 Personen sowie die Einschränkung privater Treffen gelten provisorisch bis Ende März; der Bundesrat überprüft aber laufend, ob die Entwicklung der Pandemie eine frühere Aufhebung der Massnahmen zulässt. Ausserdem verkürzt der Bundesrat per Ende Januar die Gültigkeit der Impf- und Genesenenzertifikate auf 270 Tage. 

Gute Nachricht in Bezug auf die Einreise: Ab Samstag, 22. Januar, müssen geimpfte und genesene Personen vor der Einreise in die Schweiz keinen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltests mehr vorweisen. Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen wird der Test vor der Einreise in die Schweiz beibehalten. Dagegen wird aufgrund der beschränkten Testkapazitäten im Inland künftig auf die Pflicht eines zweiten Tests vier bis sieben Tage nach der Einreise verzichtet. Damit gilt für die Einreise in die Schweiz die 3G-Regel. Das Passenger Locator Form (PLF) muss neu nur noch von Personen ausgefüllt werden, die mit dem Flugzeug oder Fernverkehrsbussen in die Schweiz reisen. >> zur Medienmitteilung vom 19.01.2022

Mittwoch, 12. Januar 2021
Die am 17. Dezember 2021 beschlossenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sollen bis Ende März 2022 verlängert werden. Dies schlägt der Bundesrat angesichts der angespannten Lage in den Spitälern vor. Er hat dazu eine Konsultation gestartet. Ausserdem soll die Gültigkeitsdauer des Zertifikats auf 270 Tage verkürzt werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Januar 2022 zudem beschlossen, die Dauer von Isolation und Quarantäne ab sofort auf fünf Tage zu verkürzen. >> zur Medienmitteilung vom 12.01.2022

Freitag, 17.12.2021
Ab Montag, 20. Dezember 2021, gelten in der Schweiz verschärfte Massnahmen. Zu Innenräumen von Restaurants, von Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben sowie zu Veranstaltungen im Innern haben nur noch geimpfte und genesene Personen Zugang (2G). Damit wird das Risiko reduziert, dass nicht immunisierte Personen infiziert werden. Als zusätzlicher Schutz muss an diesen Orten eine Maske getragen und es darf nur im Sitzen gegessen und getrunken werden. Wo die Maske nicht getragen werden kann, wie bei Blasmusikproben, oder wo nicht im Sitzen konsumiert werden kann, wie in Discos und Bars, sind nur noch geimpfte und genesene Personen zugelassen, die zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen können (2G+). Personen, deren Impfung, Auffrischimpfung oder Genesung nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von dieser Testpflicht ausgenommen. Ausserdem gilt erneut eine Homeoffice-Pflicht.

Nur noch ein Test bei der Einreise bei geimpften und genesenen Personen
Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat zudem das Testregime bei der Einreise angepasst, gültig ab Montag, 20. Dezember 2021. Vor der Einreise in die Schweiz werden neben PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind, auch Antigen-Schnelltests akzeptiert, die nicht älter als 24 Stunden sind. Auf die Pflicht eines zweiten Tests 4 bis 7 Tage nach der Einreise in die Schweiz wird bei geimpften und genesenen Personen verzichtet. >> zur Medienmitteilung vom 17.12.2021

Freitag, 17.12.2021
Der Bundesrat hat am 17. Dezember 2021 beschlossen, das summarische Abrechnungsverfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) bis zum 31. März 2022 für alle Unternehmen zu verlängern. Vom 1. Januar 2022 bis zum 31. März 2022 wird zudem die Karenzzeit für alle Unternehmen aufgehoben. Für Unternehmen, die der 2G+-Regel unterliegen, wird der Anspruch auf KAE für Arbeitnehmende auf Abruf mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag, Arbeitnehmende mit befristeten Verträgen und Lernende reaktiviert. >> zur Medienmitteilung vom 17.12.2021

Freitag, 17.12.2021
Die Rechtsgrundlagen für den Corona-Erwerbsersatz wurden um ein Jahr verlängert und sind neu bis zum 31. Dezember 2022 gültig. Der Bundesrat hat die Anpassungen auf Verordnungsstufe an seiner Sitzung vom 17. Dezember 2021 beschlossen, nachdem das Parlament die Änderungen im Covid-19-Gesetz verabschiedet hat. >> zur Medienmitteilung vom 17.12.2021

Freitag, 17.12.2021
Im Sinne einer Vorsichtsmassnahme hat das Parlament in der Wintersession die gesetzliche Grundlage für die kantonalen Härtefallprogramme verlängert. Stark von behördlichen Covid-Massnahmen betroffene Unternehmen sollen auch im kommenden Jahr unterstützt werden. Der Bundesrat hat eine erste Diskussion dazu geführt und das Eidgenössische Finanzdepartment (EFD) mit der Ausarbeitung einer Härtefallverordnung 2022 beauftragt. Diese soll auch einen Vorschlag für die Umsetzung der neu vom Parlament beschlossenen Unterstützung für Schaustellerinnen und Schausteller umfassen. Eine Übergangsregelung soll den Kantonen genügend Zeit für einen reibungslosen Abschluss des bestehenden Programms 2020/21 einräumen. Der Bundesrat hat dazu am 17. Dezember 2021 die geltende Härtefallverordnung angepasst. >> zur Medienmitteilung vom 17.12.2021

Umwandlung Covid-Zertifikat für Ausländer

Personen aus Drittstaaten, die im Ausland gegen COVID-19 geimpft wurden oder nach Erkrankung genesen sind, können ihr Schweizer Covid-Zertifikat beim Bund unter https://covidcertificate-form.admin.ch/foreign beantragen. Weitere Informationen zur Vorgehensweise finden sich im Merkblatt des Bundes.

Übersicht Härtefallregelung

Unternehmen, die stark unter den Folgen der Covid-19-Pandemie leiden, können in den Kantonen finanzielle Unterstützung beantragen. Informationen zur Ausgestaltung der jeweiligen kantonalen Massnahmen zugunsten dieser Härtefälle werden in einer regelmässig aktualisierten Übersicht der VDK, zusammen mit weiteren kantonalen Unterstützungsmassnahmen, ausgewiesen. Die Übersicht wird hier veröffentlicht.

Corona-Chronik

Welche Ereignisse und Entscheide haben die Tourismusbranche in den vergangenen Monaten geprägt? 
Sie erfahren es in der detaillierten Chronik mit Bezug zum Schweizer Tourismus. 
>> Hier ansehen

Forderungen der Branche

Infolge der Corona-Krise sind das Gastgewerbe und der Tourismus mit einer existenziellen Notlage konfrontiert. Gemeinsam mit weiteren Tourismusverbänden steht der STV in regem Austausch mit den Behörden, um die dringendsten Forderungen zu diskutieren und geltend zu machen. 

Verantwortung tragen: Die Schutzkonzepte der Branche

Die Tourimsusverbände sind laufend dabei, Massnahmen zu erarbeiten, um sowohl Gäste als auch Mitarbeitende zu schützen. Diese Schutzkonzepte – unter konsequenter Berücksichtigung der BAG-Kriterien – wurden erarbeitet:

  • Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr mehr... 
  • Schutzkonzept des Gastgewerbes mehr...
  • Grundlage für Schutzkonzept der Seilbahnen mehr ...
  • Diverse Schutzkonzepte der Tourismusregionen mehr...
  • Schutzkonzept Agrotourismus Schweiz mehr ...
  • Schutzkonzept der Reisebusbranche mehr ...
  • Schutzkonzept des Schweizer Bergführerverbands SBV mehr ...
  • Schutzkonzept für Ferienwohnungsvermieter mehr ...
  • Covid-Empfehlungen von Swiss Snowsports mehr ...

Die Vorgaben der Schutzkonzepte für Betriebe, Einrichtungen, Schulen und Veranstaltungen wurden vom BAG vereinheitlicht und durch die Verordnung geregelt.

Brancheninformationen für betroffene Betriebe 

  • HotellerieSuisse hat eine Übersicht über die wichtigsten Fragen und Antworten als Orientierungshilfe zusammengestellt und informiert laufend über neue Entwicklungen. >> www.hotelleriesuisse.ch/coronavirus. 
  • GastroSuisse hat eine Reihe branchenspezifischer Merkblätter erarbeitet. Diese beantworten aktuelle Fragen und liefern Handlungsempfehlungen. >> Zu den Merkblättern
  • Schweiz Tourismus informiert auf dem Branchenportal STnet regelmässig über die aktuellen Einreisebestimmungen. >> https://www.stnet.ch/de/maerkte/maerkte-uebersicht/aktuelle-einreisebestimmungen/
  • Der Verband öffentlicher Verkehr hat die relevanten Fakten für öV-Transportunternehmen zusammengetragen: >> voev.ch/Corona-Virus.
  • Seilbahnen Schweiz beantwortet die drängendsten Fragen zu verschiedenen Themenblöcken unter folgendem Link: >> seilbahnen.org/Corona-Virus
  • Unter Federführung der Mobilitätsbranche (ASTAG, TCS und Fahrlehrerverbände) haben verschiedene Partner mit «COROSOL – der Coronavirus Solidaritätsfonds» eine nicht-kommerzielle Plattform für Personalaustausch lanciert. Diese vereinfacht den Ressourcentransfer, insbesondere im Transport-/Logistikbereich, aber auch für das Gesundheitswesen. >> corosol.ch

Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Links des BAG

  • Die Informationen auf der Seite des Bundesamts für Gesundheit BAG werden laufend aktualisiert: www.bag.admin.ch.
  • Der Bundesrat fasst die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus jeweils in einer Verordnung zusammen. 
  • Fragen zu Ansteckung und Risiken, Reise und Tourismus, Symptome, Diagnose und Behandlung und Schutz vor Ansteckung beantwortet das BAG in einem ausführlichen FAQ

 

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