Mehr Geld für Skilager

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Die Chefin des VBS, Bundesrätin Viola Amherd, baut die Sportförderung weiter aus. Schneesportlager von Schulen, die nach den Regeln von Jugend+Sport durchgeführt werden, erhalten bereits ab 1. Dezember 2019 zusätzliche Unterstützung. Über diesen Entscheid freut sich auch Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden. 

Neu erhalten die Organisatoren 12 statt wie bisher 7.60 Franken pro Tag und Teilnehmerin und Teilnehmer. In den Wintersportarten (Ski, Snowboard, Skilanglauf und Skispringen) können die Beiträge erhöht werden, sofern auch Organisationen aus Tourismus und Wirtschaft Massnahmen zur Förderung ergreifen. Diese Voraussetzung ist mit den Aktivitäten des Vereins «Schneesportinitiative Schweiz» erfüllt. Vereinspräsidentin Tanja Frieden begrüsst die Entwicklung. Die Schneesportinitiative habe sich aktiv dafür eingesetzt, dass wieder mehr Mittel für Skilager gesprochen würden. Sie hätte aber nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht und freut sich daher umso mehr über die Entschlossenheit von Bundesrätin Amherd.  

Auch in den übrigen Sportarten ist vorgesehen, die Beiträge zu erhöhen. Dies vor dem Hintergrund eines Bundesgerichtsurteils, wonach Schulen für obligatorische Lager von den Eltern nur noch einen Kostenbeitrag für die Verpflegung der Kinder erheben dürfen. Der Bundesrat hat es in einem am 7. Juni verabschiedeten Bericht (Postulat Campell) als sinnvoll erachtet, den finanziellen Spielraum zu nutzen und die Lager mit höheren Beiträgen zu unterstützen. Weil Sportlager generell für Kinder und Jugendliche positiv prägende Erlebnisse im Rahmen ihrer Sozialisation und Entwicklung ermöglichen, sprach sich der Bundesrat dafür aus, die Beiträge für alle Schulsportlager zu erhöhen. Geplant ist, die Beiträge für die übrigen J+S-Lager ab Sommer 2020 zu erhöhen.

 

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>>Medienmitteilung des Bundes