Reisen und Ferien für alle – soziale Tourismusangebote heute

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Heute Morgen hat die Parlamentarische Gruppe für Tourismus ausnahmsweise in der neu renovierten und erweiterten Jugendherberge Bern an der Aare in Bern getagt. Gastgeber Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen, und Roger Seifritz, Direktor der Schweizer Reisekasse Reka haben den Anwesenden anschaulich aufgezeigt, dass auch traditionelle Institutionen des Schweizer Tourismus den Schritt in die Moderne mit Bravour schaffen, ohne ihren Auftrag, dem sie sich nach wie vor verpflichtet fühlen, aufzugeben. 

So hat Fredi Gmür die Förderung der Jugend – insbesondere der Bildung – betont; ein wichtiges Thema bei den Schweizer Jugendherbergen, das sich die Organisation von Anfang an als Ziel gesetzt hat. Roger Seifritz seinerseits hat neben der Bedeutung, welche die Reka nach wie vor für junge Familien hat, auch gezeigt, mit welchen Herausforderungen sich das Unternehmen zurzeit auseinandersetzt: Beispielsweise die Umstellung der Reka-Schecks auf die Reka-Card, der Umgang mit modernen Buchungssystemen oder die barrierefreie Ausgestaltung der Ferienwohnungen. Dieses Thema haben sich auch die Schweizer Jugendherbergen auf die Fahne geschrieben; sämtliche Jugendherbergen sind barrierefrei.

Es wurde auch der Sorge Ausdruck verliehen, dass das Bundesgericht mit einem Entschied Ende letzten Jahres den Elternbeitrag für ausserschulische Aktivitäten sehr tief angesetzt hat. Dies sind typischerweise Schullager – sei es im Sommer oder im Winter –, welche nun mancherorts ernsthaft in Frage gestellt sind. Von diesem Entscheid sind sowohl Schüler und Schulen betroffen, für die attraktive Angebote entfallen könnten, als auch die Jugendherbergen und die Reka-Dörfer. Wertvolle Erlebnisse, die junge Leute heute genauso wie früher bis ins Erwachsenenleben in bester Erinnerung bleiben, sind gefährdet. Entsprechend eindringlich wurde deshalb der Appell an die Politik gerichtet, aktiv zu werden und neue Lösungen in die Wege zu leiten.

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