Baden – die urbane «Wellness Destination»

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Bilder: Limmathof Baden Hotel & Spa + Thermalbank, Stadt Baden

 

Wir haben mit Thomas Lütolf, Leiter Standortmarketing Stadt Baden über die Bedeutung der Auszeichnung von Baden als «Wellness Destination» und über die Gästebedürfnisse sowie Herausforderungen der Zukunft gesprochen.

Herr Lütolf, Baden gehört zu den 10 Destinationen, die das Label «Wellness Destination 2018–2020» tragen dürfen. Was bedeutet diese Auszeichnung für die Stadt Baden?
Sie spornt an und bestätigt den gemeinsam mit den lokalen Leistungsträgern gewählten Fokus, in der 2000-jährigen Geschichte der Bäder die Zukunftsfähigkeit des Thermalorts mitten im grössten Ballungsraum der Schweiz als Bestimmung und chancenreiche Verpflichtung zu sehen.

Was macht Baden zu einer «Wellness Destination» bzw. wie wird das Label in der Destination spürbar?
Das vielenorts präsente Gütesiegel zeigt, dass Baden Wellness ganzheitlich und umfassend lebt. Hochwertige Qualität, echte Kooperation unter den Partnern und mutige Produktentwicklung nahe an den konkreten Bedürfnissen stehen im Zentrum. Dieses gemeinsame Verständnis ist die beste Basis, um sich in diesem grossen und gleichzeitig hart umkämpften Markt für die Kundschaft griffig positionieren zu können.

Baden wird als urbane Wellness Destination bezeichnet. Was erwartet den Wellness-Gast in Baden und was unterscheidet die Stadt von einer «klassischen» Wellness Destination?
Das Besondere liegt an der einfachen örtlichen Verfügbarkeit der Angebote. Der Mensch strebt mit zunehmendem Gesundheitsbewusstsein zu mehr persönlicher Lebensqualität. Am besten gelingt dies im Alltag eingeflochten. Ob für die 30'000 Beschäftigten in Baden, die 100'000 Einwohnenden der Region oder die urbane Bevölkerung im Raum Zürich: Baden ist dafür ideal gelegen. So entsteht hier im Alltag mit Produkten z.B. im Bereich des Tanzes, der genussvollen Ernährung oder der punktuellen Entspannung stets Neuartiges, im Umfeld der beliebten Thermalwasserangebote. 15 Minuten vom HB Zürich bleibt für unseren Wellness-Ort der klassische Ausflugs- und Reisebesuch dennoch wichtig.

Mit welchen Gästebedürfnissen und Herausforderungen werden die Wellness Destinationen in den nächsten Jahren konfrontiert und wie geht die Stadt Baden damit um?
Die Digitalisierung macht die Resilienz bzw. individuelle Potenzialerschliessung für den Menschen noch wichtiger und erhöht darum den Wunsch nach persönlicher Massschneiderung. Ähnlich wie bei der Arbeit steigt auch bei gesundheitlichen Aktivitäten der Bedarf nach flexibleren Zeitfenstern. Mit Blick auf das hohe Tempo dieser Transformation fordert dies die Branche in besonderem Mass. Die Ansprüche an einfach zugängliche Angebote passend zum Alltag brauchen noch mehr Flexibilität. Mit dem Thermalwasser, der traditionell hohen Fachkompetenz der renommierten Gesundheitsinstitutionen hat Baden jedoch gute Voraussetzungen für eine glaubhafte Differenzierung.

Und zum Schluss: Ihr persönliches Wellness-Highlight in Baden?
Der Baubeginn des Thermalbades von Mario Botta ist erfolgt. Nehmen Sie sich bei einem Spa-Besuch in den Bädern unbedingt genug Zeit, um nebst einem Blick auf die imposante Baustelle auch die Thermalwasserspiele im öffentlichen Raum zu geniessen. In den frei zugänglichen Bottichen des Vereins 'Bagno Popolare' oder im 8 Meter langen Fussbad, der sogenannten 'Thermalbank', dampft das 47-grädige Thermalwasser in der kühleren Jahreszeit ganz speziell. Im Bäder-Infocenter sind Sie zudem eingeladen, sinnlich die Vergangenheit und Zukunft des Schweizer Wellness-Originals zu erforschen.
 

www.baden.ch/wellness